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Aus der Dunkelheit ins Licht – Jesus lebt!

Lieber Leser, liebe Leserin,

Ich, Fabian Heese schreibe dieses Zeugnis, um dir zu zeigen, dass selbst in der tiefsten Dunkelheit immer noch ein kleines Licht brennt (Johannes 1,5).

In meiner Kindheit war das Leben noch einfach und schön. Ich hatte Vater und Mutter, eine große, starke Familie, voller Zusammenhalt, Wärme und Freude. Diese gemeinsamen Tage haben mein Herz geprägt und mir ein Gefühl von Geborgenheit gegeben.

Doch es kam der Tag, an dem eine dunkle Wolke über uns aufzog. Meine Eltern trennten sich und von diesem Moment an war nichts mehr so wie zuvor. Die Familie zerbrach, und es schien mir, als ginge jeder seinen Weg, ohne zurückzublicken. Mein Vater heiratete neu und bekam zwei weitere Kinder. Meine Mutter blieb mit uns drei Söhnen zurück. Sie musste unzählige Lasten tragen, suchte nach Wahrheit, fiel jedoch auch falschen Lehren zum Opfer (2. Timotheus 4,3–4). Doch trotz allem hörte sie nie auf, uns zu lieben und für uns zu sorgen. Dafür bin ich ihr ewig dankbar, denn sie ist eine tapfere, starke Frau (Sprüche 31,25). Ich selbst stand seit der Trennung ohne Vater da, ohne jemanden, den ich um Rat hätte bitten können.

So war es fast unausweichlich, dass ich viele Fehler machte, und genau das geschah. Ich suchte Erfüllung in Alkohol, Drogen, Partys und vielem mehr. Für eine kurze Zeit fühlte es sich an, als ob es helfen würde, ich konnte meine inneren Wunden betäuben und mich ablenken (Sprüche 14,12). Doch 2018 kam ich an einen Punkt, an dem ich nicht mehr weitermachen konnte. Alles in mir war vollgestaut. Ich kündigte meine Arbeit und suchte nach einem neuen Weg, nach Freiheit, Frieden und Sicherheit. Es war der Beginn meiner geistlichen Suche, meiner Erweckung. Ich suchte nach Wahrheit. Doch nach vielen Versuchen und Fehlschlägen erkannte ich: Meine eigenen Wege trugen immer nur schlechte Frucht (Matthäus 7,17–18).

Währenddessen sah ich andere, die scheinbar Erfolg hatten, und in mir wuchsen Neid, Verzweiflung, Depressionen und Angst vor der Zukunft. Ich hatte das Gegenteil von dem erreicht, was ich mir erhofft hatte.

So kam ich schließlich an den Punkt, an dem ich nur noch auf meine Knie fallen konnte. Mit Tränen bat ich Gott, mich zu erretten (Psalm 34,18). Und das war der Wendepunkt meines Lebens. Gott erhörte mein Gebet und begann, mir Stück für Stück die Wahrheit zu offenbaren – die Wahrheit, die frei macht (Johannes 8,32).

Und genau hier erkannte ich auch den Weg, den meine Mutter inzwischen gegangen war. Denn während ich noch auf der Suche war, hatte sie bereits 2017 ihr Leben Jesus gegeben. Nach all den Irrwegen in Spiritualität, Reiki und Esoterik war sie auf die Wahrheit gestoßen, die sie so lange gesucht hatte.

Und sie begann, mir Verse mitzugeben – manchmal einfach als Nachricht, manchmal ganz spontan. Worte, die Wahrheit in mein Leben sprachen. Und diese Verse wirkten wie prophetische Wegweiser: In bestimmten Momenten erinnerte ich mich plötzlich an sie – an das, was sie gesagt oder gebetet hatte. Manchmal spürte ich einfach im Geist, dass diese Worte jetzt galten. Und genau durch diese Impulse durfte ich erkennen, dass Jesus wirklich der Herr ist.

Rückblickend sehe ich: Sie hat mir den Weg zum Herrn geebnet. Und ich bin Gott dankbar, dass Er sie zuerst gefunden hat – und mich durch sie vorbereitet hat.

Ich erkannte schließlich: Wir alle sind unter dem Gesetz schuldig vor Gott, und der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23). Eine Schuld, die wir Menschen niemals selbst begleichen könnten. Und dann verstand ich: Genau darum ist das Werk Jesu Christi so zentral. Gott selbst wurde Mensch, lebte ein vollkommen reines, sündenloses Leben und nahm am Kreuz unsere ganze Schuld auf sich (Jesaja 53,5–6). Er bezahlte mit seinem Leben, damit wir durch den Glauben an Ihn Vergebung und ewiges Leben empfangen (Johannes 3,16). Als ich diese Wahrheit mit ganzem Herzen annahm, veränderte sich mein Leben vollkommen. Zum ersten Mal spürte ich wahre Liebe, echte Freiheit und die unbegreifliche Kraft der Vergebung (2. Korinther 5,17).

Und genau das wünsche ich auch dir. Vielleicht stehst du gerade selbst in Dunkelheit, fühlst dich verlassen, voller Schuld oder suchst verzweifelt nach Sinn. Dann möchte ich dir sagen: Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Er sieht dein Herz, deine Kämpfe und deine Tränen. Er klopft an die Tür deines Lebens und wartet darauf, dass du Ihm öffnest (Offenbarung 3,20). Es gibt keinen Weg zu wahrer Freiheit und ewigem Frieden außerhalb von Ihm. Alles andere mag kurzfristig trösten, doch nur Jesus gibt dir Leben in Fülle (Johannes 10,10). Darum lade ich dich ein: Wage diesen Schritt, so wie ich es getan habe. Sprich zu Ihm, ehrlich, so wie du bist. Er wird dich nicht verstoßen (Johannes 6,37). Und wenn du Ihn annimmst, wirst du erleben, wie auch dein Leben von Grund auf erneuert wird.

Ich bete für jeden Menschen, der diese Zeilen liest. Lass den Kopf nicht hängen. Die Zeit scheint böse und unüberwindbar, doch sei gewiss der Herr liebt jeden Menschen und möchte nicht, dass auch nur eine Seele verloren geht (1. Timotheus 2,3–4). Wache, denn der Herr kommt bald!

Die Gnade unseres Herrn, Jesus Christus sei mit euch allen. Amen!