Hass & Gewalt

  • „Sein Name bedeutet mir ALLES“ Melisas Weg durch Missbrauch, Vergewaltigung, Gewalt und Verlust – und warum sie heute ganz für Jesus lebt

    von Melisa May MEIN PERSÖNLICHES ZEUGNIS Gott legt mir schon seit einiger Zeit aufs Herz, mein Zeugnis zu erzählen … also, los geht’s. Ich wurde in Houston, Texas, geboren. Meine Mutter war Lehrerin und Schriftstellerin, mein Vater Pastor in der Kirche des Nazareners. Er war körperlich extrem gewalttätig und ein sehr böser, wütender Mensch. Vom Säuglingsalter bis 14 Jahre (– Gewalt hinter verschlossenen Türen) Von meinem Vater wurde ich körperlich misshandelt. Als Baby befestigte er mich einmal mit einer Nadel an meiner Stoffwindel, damit ich „einen Grund zum Weinen“ hätte. Ich wurde mit Paddeln, Brettern, Gürteln und Peitschen geschlagen. Ich versteckte mich unter Betten, in Küchenschränken und Kleiderschränken. Mein ältester…

  • Vom Verbrecher zum Zeugen: Gott machte keinen Deal mit mir

    Ich war ein Verbrecher. Nicht metaphorisch. Nicht im übertragenen Sinn. Ich wurde verurteilt. Wegen der Führung einer kriminellen Organisation. Drogen. Diebstahl. Lügen. Das war mein Alltag, mein Handwerk, mein Stolz. Menschen? Mittel zum Zweck. Liebe? Auch. Sex war körperlich, nichts weiter. Ich hatte meinen eigenen Kodex, und der stand über allem. Über dem Gesetz. Über anderen Menschen. Über Gott, den ich nicht nur ablehnte, sondern aktiv herausforderte. Mehrfach hielt ich eine Waffe in der Hand. Bereit, sie zu nutzen. Jahre im Gefängnis. Jahre auf der Straße. Jahre auf der Flucht. Ich sank tiefer, immer tiefer in eine Dunkelheit, die ich damals nicht einmal als Dunkelheit erkannte, weil ich nie etwas…

  • Ich-war-ein-Gefangener

    Vergebung & Wahre Feindesliebe

    Die Geschichte von Jacob DeShazer fasziniert mich sehr. Ich empfinde sie als wertvolles Zeugnis, aus dem wir Vergebung und Feindesliebe lernen können. Ich hatte über seine Geshichte bereits in einem anderen Artikel berichtet: Feinde im Krieg – Brüder in Christus (Langfassung) und in der Kurzfassung. Hier könnt ihr nun sein Zeugnis in eigen verfassten Worten lesen. Es stammt aus de Traktat „I was a prisoner of Japan“.

  • Mobbing & Selbstmordabsicht

    Zeugnis von Faib Meier Verfolgt und geschlagen In der Schule wurde ich in meiner Kindheit und Jugend über sieben Jahre hinweg gemobbt. Die Zehnuhr-Pause war für mich der Horror, da ich meistens verfolgt und danach verprügelt wurde. Dasselbe spielte sich auch nach der Schule ab. Als ich 15 Jahre alt war, war ich am Tiefpunkt meines Lebens angelangt und hatte keine Lebensfreude mehr. Ich hatte Minderwertigkeitskomplexe, Depressionen und über Jahre hinweg Selbstmordgedanken. Nichts in meinem Leben gab mir Halt oder Sinn. Ich war völlig auf mich selbst gestellt. Alles, an dem ich mich festhalten wollte, wurde weggespült, wie das Meer den Sand unter den Füßen wegspülte. Am Bahngleis Eines Tages…

  • Mit Gott in der Hölle des ruandischen Völkermords

    Vorwort Das persönliche Zeugnis von Denise Uwimana-Reinhardt: „Mit Gott in der Hölle des ruandischen Völkermords“ Der Verein Iriba Shalom International e.V. Als Autorin zweier biographischer Bücher Hintergrund zu den Gründen für des Völkermords 1) Vorwort Ich freue mich sehr, dass ich an dieser Stelle das bewegende Zeugnis von Denise Uwimana-Reinhardt vorstellen darf. Es mag für Außenstehende unvorstellbar sein, was diese wunderbare Frau Gottes vor inzwischen fast 30 Jahren erlebt hat: Hochschwanger werden Denise und einige ihrer Angehörigen in ihrem Haus von Hutu-Milizen aufgesucht. Fünf der zehn Anwesenden sterben an diesem Tag. Durch Gottes Bewahrung überlebt Denise und bringt inmitten dieses blutigen Massakers ihren dritten Sohn zur Welt. Doch auch die…

  • Rose Warmer – Aus Liebe zu ihrem Volk ging sie freiwillig nach Auschwitz

    Rose wurde 1909 in Ungarn als Jüdin einer wohlhabenden Familie geboren. Nach dem 1. Weltkrieg hatte sie viele Optionen zu Studieren und verschiedene Länder zu bereisen. Seit ihrer frühen Kindheit war Rose rebellisch und glaubte nicht an die Existenz Gottes. Sie hatte auch nie einen Christen getroffen, der Zeugnis abgab. Auf der Suche nach Glück und echtem Frieden Rose steckte ihr Herzblut in die Kunst. Sie wurde klassische Tänzerin und später Bildhauerin. Als Wanderkünstlerin führte sie ein Leben in Wien und Budapest. Sie hoffte, Befriedigung und die Erfüllung ihrer tiefsten Sehnsüchte zu finden. Sie suchte nach echtem und dauerhaften Frieden und Glück in ihrem Leben. In den 1930er Jahren war…

  • Rocky – Der Mann mit der Maske

    Als ich die letzte Seite gelesen hatte und das Buch zuklappte, liefen mir die Tränen die Wangen hinunter. So sehr hat mich die Geschichte über Gerhard Bauer, alias Rocky bewegt. Vor wenigen Wochen, habe ich das kleine Büchlein „Udo, Rocky und das ewige Leben“ von Michael Ackermann durchgelesen und es ließ mich nicht mehr los. Nun sitze ich da und lausche Gerhards sanfter Stimme während eines Interviews, das er 1986, nur wenige Wochen vor seinem Tod, gab. Die Stimme passt nicht so recht zu dem Bild des am ganzen Körper tätowierten Mannes mit Irokesenhaarschnitt. Doch wer sich näher mit der Geschichte um Gerhard Bauer befasst, erkennt, dass hinter dieser äußeren…

  • Ungebrochen

    Ungebrochen – Die Geschichte von Louis Zamperini

    Louis „Lou“ Silvie Zamperini wurde am 26.01.1917 in Olean, New York als Kind aus Italien stammender Eltern – Anthony Zamperini und Louise Dossi – geboren. Er hatte einen älteren Bruder, Pete und zwei jüngere Schwestern: Virginia und Sylvia. Drei Jahre nach Louis’ Geburt zog die Familie nach Torrance, Kalifornien. Weil er anfangs nur Italienisch sprach, wurde er von seinen Mitschülern schikaniert. Infolgedessen lernte Louis Boxen und war oft in Schlägereien verwickelt. Damit der Junge weniger Ärger machte, brachte ihn sein älterer Bruder Pete im Leichtathletikteam der Schule unter. Sportliche Erfolge und Olympiateilnahme Bald zeichneten sich große Erfolge ab. 1934 stelle Louis beim CIF (California State Meet der California Interscholastic Federation)…

  • Unbegreifliche Feindesliebe

    Feinde im Krieg – Brüder in Christus (Langfassung)

    Unbegreifliche Feindesliebe von Anita Holweger Langfassung Hier gehts zur Kurzfassung Ich liebe es, wie Gott Geschichte mit uns Menschen schreibt und ich bin fasziniert von Zeugnissen über Menschen, deren Geschichten miteinander verwoben sind. Drei bewegende Lebenszeugnisse, die mich besonders bewegt haben und ineinander greifen sind die Geschichten von: – Mitsuo Fuchida, der die erste Angriffswelle auf Pearl Harbor leitete und auch durch andere Militäroperationen in Japan zum Kriegshelden wurde, – Jacob DeShazer, der bei dem Vergeltungsangriff „Doolittle Raid“ teilnahm und anschließend in japanische Kriegsgefangenschaft geriet, wo er Folter und Hunger erlitt, und – die junge Amerikanerin Peggy Covell, die sich nach (oder trozt) der Ermordung ihrer Eltern durch Japaner nach…

  • Genozid-Überlebende vergibt den Mördern ihrer Familie

    Immaculée Ilibagiza kommt 1972 in einem kleinen Dorf im ostafrikanischen Ruanda zur Welt und genießt zusammen mit ihren drei Brüdern (Aimable Ntukangwe, Damascene Jean Muhirwa und John Marie Vianney Kazeneza) eine wohlbehütete Kindheit bei ihren liebevollen Eltern (Leonard Ukulikyinkindi und Marie Rose Kankindi). Bildung und Religion sind in der Familie sehr wichtig. Weil sie zum Stamm der Tutsi gehört, wird Immaculée ein Stipendium verwehrt und sie bekommt keinen Platz auf der Highschool. Um sie auf einer Privatschule unterbringen zu können, verkauft ihr Vater zwei Kühe. Später erhält sie ein Stipendium und studiert Elektrotechnik und Maschinenbau an der nationalen Universität in Butare. In der Zwischenzeit ist ein Krieg zwischen der RPF…