Ehemaliger Hisbollah-Kämpfer hat übernatürliche Begegnung mit Jesus
Afshin aus dem Iran: Voller Einsatz für den Namen Jesu | Gesichter der Verfolgung
Ein Leben für Allah
Afshin Javid stammt aus einer Familie von hingegebenen Muslimen. Als Kind war er sehr krank und seine Familie betete für seine Heilung. Nachdem diese eingetroffen war, weihte ihn sein Vater dem Islam. Afshin fühlte den Drang, Allah hingebungsvoll zu folgen, selbst wenn dies bedeutete, Ungläubige zu töten. Sein letzter Job im Iran war im Exekutionskommando, wo er Menschen hinrichtete. Im Koran steht, dass Ungläubige getötet werden sollen und man für den heiligen Krieg, den Dschihad, kämpfen soll.
Mit nur 12 Jahren trat Afshin der Hisbollah bei und wurde zum Hüter der Scharia-Gesetze in seiner Stadt. Die Armenier galten als schmutzig und unrein. Er sah sich selbst als Soldat des Islams und als Autorität.
Mit 14 meldete er sich freiwillig, um in den Minenfeldern zu arbeiten, bereit, sein Leben für Allah zu geben. Doch sein Großvater lehrte ihn, dass Sterben nicht genug sei – er solle für Allah leben und den Christen vom Islam erzählen, damit sie konvertieren können.
1987 verließ Afshin den Iran und reiste nach Pakistan, mit dem Ziel, in die Vereinigten Staaten zu gelangen und Christen für den Islam zu gewinnen. In Pakistan verbrachte er 2,5 Jahre, bevor er 1989 mit gefälschten Papieren nach Malaysia ausreiste und ins Gefängnis kam. Dort traf er einen Christen, den er ursprünglich schlagen und töten wollte.
Der Gefängnisaufenthalt war ein Albtraum für Afshin. Er betete viel und lehrte seine Mitgefangenen im Islam. Er wurde zum geistlichen Leiter in der Gefängnismoschee und erlangte immer mehr Macht über seine Mitgefangenen.
Der Wendepunkt – Eine Begegnung mit dem lebendigen Gott
Dann geschah etwas Unerwartetes: Als er eines Nachts betete, überkam ihn ein teuflischer Geist. Er spürte die Todesgefahr und rief Allah an, doch der böse Geist wich nicht zurück. Stattdessen kam er immer näher, bis Afshin keine Luft mehr bekam. In seiner Verzweiflung stieß er die Worte aus: „Gott hilf mir!“ Dieses Mal verwendete er ein Farsi-Wort und kein arabisches Wort für Gott. Er hörte plötzlich eine klare und deutliche Stimme, die ihm sagte: „Benutze den Namen Jesus!“ Sofort sprach er aus: „Jesus, wenn du die Wahrheit bist, dann zeige dich mir persönlich“. Bevor er den Satz beenden konnte, war der Geist verschwunden.
Am nächsten Tag, als Afshin wie gewohnt den Tag im Namen Allahs beginnen wollte, hörte er in seinem Kopf eine Stimme, die ihn fragte: „Warum hat Jesus dir geholfen?“ Bei jedem Öffnen des Korans sprang ihm der Name Jesus geradezu entgegen. Zwei Wochen lang war er ratlos, suchte nach einem Zeichen von Gott, aber er empfing keine Antwort. Schließlich gestand Afshin Gott seine Wut und Zweifel.
Doch dann geschah etwas Außergewöhnliches. Die Gegenwart Gottes erfüllte seine Gefängniszelle. Afshin spürte die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes. In seiner Verzweiflung rief er aus: „Vergib mir, vergib mir!“ Plötzlich spürte er eine Berührung auf seiner Schulter und hörte die Worte: „Ich vergebe dir!“ Alles wurde bereinigt, und er fühlte sich buchstäblich leichter.
Verwirrt fragte Afshin: „Wer bist du, der mir vergibt? Ich spüre, dass ich heute Vergebung erfahren habe.“ Die Antwort kam klar und deutlich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ Afshin verstand die Worte nicht und fragte nach dem Namen, auf den er antwortete. Die Antwort traf ihn tief: „Jesus Christus!“ In diesem Moment verlor Afshin die Kontrolle über sich. Er fiel vor Jesus nieder und weinte hemmungslos. Zum ersten Mal in seinem Leben wusste er, dass Gott ihn liebte. Im Koran wird nicht einmal erwähnt, dass Allah die Menschen liebt – es wird einfach angenommen. Doch an diesem Tag war es keine Vermutung mehr. Afshin sah es in den Augen Jesu und spürte, wie er mit ihm handelte. Er wurde von einer Liebe erfüllt, die er nie zuvor erlebt hatte. Nach zwei Stunden sagte Jesus zu ihm: „Afshin, sieh mich an.“ Als Afshin hochblickte, sah er so etwas wie einen Bildschirm mit Menschen aus allen Nationen und Generationen, voller Fehler und Schwächen. In diesem Moment begriff er, dass er einer von diesen Sündern war. Jesus sprach zu ihm und sagte, dass er jedem genauso einfach vergeben könne, wie er es bei Afshin getan hatte. Doch wer würde es den anderen Menschen sagen? Afshin antwortete entschlossen, dass er es tun wolle. Und Jesus erwiderte: „Geh, ich werde bei dir sein!“ Sofort stand Afshin auf und rannte zur Moschee. Seine Anhänger hatten erwartet, dass er ihnen aus dem Koran lehren würde. Doch anstatt das zu tun, erzählte Afshin ihnen von seiner persönlichen Begegnung mit Jesus. Er hoffte, dass sie ihm folgen würden, doch stattdessen lehnten sie sich gegen ihn auf und verfolgten ihn. Die Moschee wurde ihm verwehrt, und so setzte er sich vor die Tür und begann, seinen Mitgefangenen von Jesus zu erzählen.
Wenige Tage später sollte Afshin in den Iran abgeschoben werden. Doch durch eine Verwechslung landete er in Bangladesch. Auch dort ließ er sich nicht entmutigen und erzählte allen von Jesus.
Treu trotz Bedrängnis
Seit seiner Bekehrung zu Jesus hat Afshin viel Gegenwind erfahren und gefährliche Situationen durchlebt. Er wurde geschlagen, bespuckt und verachtet. Mehrfach wurde ihm nach dem Leben getrachtet, sogar sein eigener Vater versuchte, ihn zu töten, nachdem Afshin ihm von Jesus erzählt hatte. Doch trotz all dieser Bedrängnisse hat sich Jesus immer wieder treu zu ihm gestellt und sein Leben bewahrt. Afshin durfte viele übernatürliche Begegnungen erleben.
Afshin muss nicht beweisen, dass Jesus die Wahrheit ist, Jesus selbst beweist es immer wieder. Seit vielen Jahren ist Afshin nun schon weltweit als Evangelist unterwegs. Seine einfache Botschaft lautet: „Frage Jesus: Zeig mir den Weg. Im Namen Jesus ist Macht.“
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Foto: Open Doors Deutschland, Text: Anita Holweger
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