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Gottes Gnade hat mich befreit – aus Sucht, Schuld und Dunkelheit

Ich bin Jenny, bin 41 Jahre alt und war eigentlich bis vor Kurzem nur sehr oberflächlich gläubig und dachte auch, dass das reicht.
Dann kam eine sehr schlimme Zeit – ich hatte das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren, weil ich mir zu viele brutale Videos angeschaut habe. Ich habe mich einfach zu viel mit Elend befasst.
Als ich dann kurz vor der Psychiatrie stand, hat meine Cousine mich darauf aufmerksam gemacht, mich doch lieber mal mit Jesus zu befassen.
Also beschloss ich, mir keine negativen Videos mehr anzuschauen, sondern Videos über Jesus und Erfahrungen von anderen Christen.
Meine 14-jährige Tochter las in der Zeit auch sehr viel in ihrer Bibel und war mir witzigerweise irgendwie ein Vorbild.
Also guckte ich tagelang, jeden Tag zwei, drei Videos.
Irgendwann merkte ich, dass meine Angst vor der Welt sich in Liebe und Freude verwandelte. Ich bin durch die Gegend gelaufen mit einem Strahlen im Gesicht und hatte das Gefühl, von einem Schutzschild umgeben zu sein.
Ich spürte so ein Glück und fragte mich, was das jetzt plötzlich sein kann.
Zur gleichen Zeit fiel mir auf, was für ein sündiger Mensch ich doch eigentlich bin: 27 Jahre Zigaretten rauchen, Online-Casino-Sucht, und, und, und…
Dieser Wandel in mir beschäftigte mich, und ich begann zu forschen, was mit mir los ist.
Durch das Internet wurde mir schnell klar, dass der Heilige Geist bei mir eingezogen ist.
Ich begann zu weinen – ich stand mitten auf dem Feld, als mir das klar wurde. Plötzlich wurde mir Gottes große Gnade so bewusst wie niemals zuvor.
Warum ausgerechnet ich?
Was habe ich schon getan, dass er ausgerechnet mich auserwählt hat?
Ich konnte es kaum begreifen.
In den nächsten Wochen und Monaten habe ich mein Leben wirklich angepackt – und vor allem meine Sünden.
Das Rauchen habe ich hinter mir gelassen, wobei mir wirklich nur der erste Tag schwerfiel.
Ich zocke auch nicht mehr.
Natürlich bin ich auch heute kein perfekter Mensch und muss auch noch regelmäßig vors Kreuz, aber ich gebe mein Bestes, immer gottgefälliger zu leben.