• Das treue Auto im Krankenhaus

    Unser treues Auto läuft schon seit mehr als 12 Jahren ohne größere Probleme, abgesehen von normalem Verschleiß. Umso mehr schockte uns die Nachricht, dass unser Wagen in die Werkstatt musste. Doch der Reihe nach: Es war ein normaler Arbeitstag. Ich parkte das Auto wie gewöhnlich und ging dann meiner Tätigkeit im Büro bis zum Feierabend nach. Als ich dann wieder ins Fahrzeug stieg, um nach Hause zu fahren, ging’s los: Der Wagen zickte. Etwas rasselte, beim Losfahren, und es fühlte sich an, als würde ich auf Glatteis fahren. Zunächst stieg ich wieder aus und begutachtete das Innere des Motors planlos. Ich fuhr schließlich dann doch weiter, nur um ca. 2…

  • Der zweite Monitor

    Von Hans-Martin Holweger. Meine Frau arbeitet schon einige Jahre im Home-Office. Unser treuer über zehn Jahre alter Monitor tut zwar nach wie vor einen hervorragenden Dienst, aber die heutigen Programme mit ihren vielen Menüleisten und co, … da geht auf einem fast quadratischen 4/3-Monitor schnell der Platz zum Verschieben der Elemente aus. Zurecht bat sie irgendwann darum, doch einen zweiten Monitor anzuschaffen. Doch ich hatte Zweifel: ob der überhaupt Platz hätte? Und die technische Umsetzung? Ich hatte noch nie einen Dual-Screen (wie das in der Fachsprache heißt) angeschlossen. Aber ich schaute mich dann doch zumindest mal im Internet etwas um. Da ich selbst aber sehr entscheidungsunfreudig bin, überforderte mich das…

  • Der ignorierte Impuls

    Von Hans-Martin Holweger. Früh morgens, so gegen 1 oder 2 Uhr, verlangte die Natur ihr Recht. Und wie das nachts nun mal bei mir so ist, watschelte ich schlaftrunken zur Toilette; zum Licht anschalten war ich zu faul. Nachdem ich dann gespült hatte und wieder zurück Richtung Schlafzimmer gegangen war, verspürte ich plötzlich den Impuls, innezuhalten. In Gedanken kam mir dann erstmal „Warum soll ich innehalten?“ Prompt ignorierte ich diesen Eindruck und murmelte mich wieder ins Bett. Der Morgen brach an. Meine Frau, die schon auf war, kam ins Schlafzimmer mit der frohen Botschaft, dass das Wasser in der Toilette rinnt und nicht mehr aufhört. Plötzlich war ich hellwach und…

  • Eine Frau in Not

    Von Hans-Martin Holweger. Diese Geschichte liegt schon eine Weile zurück, ist deswegen aber nicht weniger wertvoll. Mittagspause war angesagt, und wie so oft suchte ich einer meiner Lieblingsplätze auf, um mein Vesper zu genießen … ein Park mit grüner Wiese, Bänken und einer tollen Aussicht auf die umliegende Natur. Da fiel mein Blick auf eine Frau, die mit geschlossenen Augen auf einer der Bänke saß und nicht gerade glücklich aussah. Ich hatte so den Eindruck, ich solle sie fragen, wie es ihr geht und ob ich ihr helfen könne. „Meinst du das wirklich, Gott?“, fragte ich mich innerlich und bekam ebenfalls innerlich die Antwort: „Ja“

  • Der reparierte Trockner

    Von Hans-Martin Holweger. Es war der ganz normale Alltag, als mich, während ich so meine Arbeit verrichtete, meine Frau anrief und mir mitteilte, dass unser Trockner streiken würde. Meine Fragen darauf, ob sie denn alles richtig eingeschaltet hätte (obwohl man da nicht viel falsch machen kann), bejahte sie. Und wie ich halt so ticke, wollte ich natürlich sofort eine Lösung finden, was jedoch während der Arbeit unmöglich war. Und so zerbrach ich mir den Kopf und war geistig nur noch zur Hälfte bei der Arbeit.

  • Eichhörnchen machen Freude

    Von Hans-Martin Holweger. Gott hat eine ganz besondere Art, mir eine Freude zu machen: Er weiß ganz genau, wie sehr ich mich über Eichhörnchen freue. Und oft flitzt gerade dann eines über den Weg, wenn ich Gott ein Anliegen bringe, bei dem ich seine Hilfe benötige, ihm Belastendes bringe oder ihn etwas frage.

  • Ein Kreuzchen in der Mittagspause

    Von Hans-Martin Holweger. Manchmal überrascht Gott auch durch Kleinigkeiten: Eines Tages saß ich in der Mittagspause auf einer Parkbank und aß mein Vesper, während ich am Handy versuchte, die KI beim Dame-Spiel zu schlagen. Irgendwann fiel mein Blick dann auf den Boden, auf dem sich braune kleine Blätter, Kies und Krümel befanden. Und diese bildeten lustigerweise ein Muster, das eindeutig einem Kreuz gleich sah. Das hat mich sehr berührt, denn kurz zuvor hatte ich noch ein paar Sätze mit Gott gewechselt. Schön zu sehen, auf welche Art Gott manchmal antwortet und sagt: „Ich bin da und höre dir zu.“

  • Gott erscheint persönlich (im Traum)

    Von Hans-Martin Holweger. In meinem Leben als Teenager verbrachte ich viel Zeit mit weltlichen Dingen, hatte aber auch einige soziale Kontakte, darunter fast nur christliche Kumpels oder Freunde. Keiner von ihnen vermochte jedoch, mir das Evangelium nahezubringen – so zumindest meine Erinnerungen. Aber das hieß nicht, dass ich nicht an Gott glaubte.

  • Die unsichtbare Mauer

      Von Hans-Martin Holweger. Eine kleines, aber für mich tolles Erlebnis möchte ich im Folgenden beschreiben: Eines Tages waren wir auf einem geistlichen Seminar, das sich insgesamt über zwei Jahre erstreckte. Gewöhnlicherweise startete der Tag mit Lobpreis. Als dieser begann, fühlte ich mich, als stünde ich vor einer unsichtbaren Mauer und käme nicht durch zu Gott … ich sang trotzdem, aber es gab mir nichts.